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ÖSTERREICHISCHER ARBEITSKREIS FÜR TRADITIONELLE CHINESISCHE MASSAGE-TUINATHERAPIE (ÖAT) der Österreichischen Gesellschaft
für Akupunktur |
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30 Jahre in der Lehre und Forschung in chinesischer Massage - TUINA-Therapie
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GESCHICHTE |
| Seit 1976 wurde in der Wiener Poliklinik der erste Fortbildungszyklus über die Tuinatherapie-Massage abgehalten, damals auch Meridian-Massage, traditionelle chinesische Massage und Akupressur genannt, abgehalten. Die Unterstützung des Pioniers der Akupunktur in Österreich, Prof. Dr. Johannes Bischko war uns von Anfang an sehr hilfreich. |
| Der Vorstand der ÖGA mit Präsident Prim. Prof. Dr. Helmut Nissel unterstützt uns großartig in seiner Klinik, wo wir alle Wiener Fortbildungskurse seit nun vielen Jahren abhalten dürfen. Das Sekretariat, "das Herz" unserer Akupunktur-Gesellschaft und des Arbeitskreises für Tuina-Therapie besteht aus zwei Personen: Manfred Richart (Leiter des Büros) und Ulrike Illek (Sekretärin). Bis heute haben an die 4500 Personen an dieser Ausbildung bei uns teilgenommen, 10 % davon haben die Prüfung zum Teilgebiet Bewegungsapparat mit Erfolg abgeschlossen. Heute ist der Österreichische Arbeitskreis für Tuinatherapie (ÖAT) international ein Begriff für solide Ausbildung. |
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Anmeldung und Information: e-mail: Ulrike Illek |
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Zur Ausbildung Nichtmedikamentöse und nichtinvasive Therapien der TCM (wie Tuinatherapie, Schröpfbehandlung, Moxibustion), sind Behandlungstechniken, welche die Haut nicht verletzen. Die Tuinatherapie ist ähnlich der Akupunktur und zählt, wie diese, zu den Ordnungstherapien und werden als die 5 Säulen der Naturheilkunde postuliert. Die Wirkungsweise der Meridianpunkte wurde bisher neurphysiologisch über die segmentale Organisation des Rückenmarks (Head´sche Zonen), biochemisch physikalisch (Neurotransmitter, so wie die vermehrte Ausschüttung von Endorphin, Enkephalin etc.) biophysikalisch (Photoemission), ganzheitlich (Grundsystem nach Pischinger), morphologisch-histologisch (spezifische Bindegewebsstruktur nach Pischinger, Kellner und Heine) etc. erklärt. Für das Funktionieren einer Tuina-Behandlung bedarf es eines intakten Nervensystems. Nur dann kann die "Gate-control-Theorie", die deszendierende Hemmung über Neurotransmitter bzw. Leitungsbahnen funktionieren. Die chinesische Massage wird nach 2 Grundgriffen (Tui = schieben, Na = Greifen) "Tuina" bezeichnet. Im Medizinlehrbuch Neijing, entstanden ca. 230 v. Chr., wird bereits beschrieben, dass die Massage neben der Akupunktur von Ärzten praktiziert wird. Beide Methoden zählen zu den äußeren Behandlungsformen (ähnlich der physikalischen Medizin = äußere Therapie, medikamentöse Therapie = innere Behandlung). Die chinesische Medizin wurde sehr früh - im 4. Jh. von Korea aus nach Japan vermittelt. Zahlreiche klassische Medizinfachbücher wurden in der Originalsprache gelesen. Beide Länder sind kulturell eng mit dem chinesischen verbunden. Wenn heute in Korea oder Japan von deren Altmedizin gesprochen wird, so ist unschwer die chinesische Quelle zu erkennen. Obwohl die chinesische Massage schon so alt ist, wird sie in der westlichen Literatur kaum erwähnt. Nur bei Klassikern wie Hippokrates, Avicenna u.a. findet man Hinweise. In den letzten Jahren nimmt die TCM - insbesondere die Akupunktur - jedoch stetig an Bedeutung zu. In Österreich fand 1986 die Akupunktur die teilweise Anerkennung durch den Obersten Sanitätsrat. Schon seit 1972 bemüht sich der Autor um die Förderung der TCM - der Akupunktur und der chinesischen Massage (Tuina) - im Rahmen des ehemaligen Ludwig Boltzmann Institutes für Akupunktur (neu: Johannes Bischko Institut für Akupunktur) in Wien. Im Kaiserin-Elisabeth-Spital in Wien finden regelmäßige Ausbildungen statt. Die Tuina-Therapie ist für Ärzte und alle Therapeuten als eine komplementäre Therapie konzipiert. Wir wollen die TCM in die moderne Medizin integrieren. Prof. Dr. Alexander Meng, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, gründete 1976 den ersten Arbeitskreis für TUINA in Österreich (ÖAT). Die Grundausbildung neu wird ab 2006 aus 4 Kursen bestehen. In jedem Kurs wird großer Wert auf praktische Arbeit gelegt. |
| LITERATUR
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| "Chinesisch Heilen" , Meng A. und Exel W., Kneipp-Verlag, Wien |
| "Lehrbuch der traditionellen chinesischen Massage, Tuinatherapie", Meng A., Haug-Verlag, Heidelberg |
| "Praxis der Akupunktur, Teil I, II, III", Bischko J., Meng A., Nissel H., Kitzinger E., Haug-Verlag, Heidelberg |
| "Akupunktur eine Regulationstherapie", Nissel H., Schiner E., Facultas-Verlag, Wien |
| "Akupressurtafel & Begleitbuch", Meng A., Maudrich-Verlag |
| "Die neuen Extrapunkte in der Chinesischen Akupunktur", Kubiena G., Meng A., Verlag Wilhelm Maudrich, Wien |
| "Lehrbuch der Ohrakupunktur", Bucek R., Haug-Verlag, Heidelberg |
| "Triggerpunkte in der Akupunktur", Nell W. Haug-Verlag, Heidelberg |
| "Basistheorie der Akupunktur und der Traditionellen Chinesischen Meidizin", Meng A., Verlag Wilhelm Maudrich, Wien |
| "Akupunktur beim Kleinkind", Pothmann R., Meng A., Hippokrates Verlag, Stuttgart |
| "Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage zur Diagnostik und Behandlung funktionell gestörter Organsysteme", Schu I., Gustav Fischer-Verlag, 1992 |
| "Angewandte
Physiologie", Band 5; Komplementäre Therapien verstehen und
integrieren; Hrsg.: Frans van den Berg, Georg Thieme-Verlag, 2005 |
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Prof. Dr. Alexander Meng (Leiter des ÖAT,
ehem. Univ. Lektor für Akupunktur, Wien), Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Vizepräsident der ÖGA und
MEDCHIN, Kneippbund Österreich, Landesleiter Wien |
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Eine Therapeutenliste für Therapie sowie Beratung über Akupressur zur Selbsthilfe finden Sie unter Therapeutenliste |
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